Preisgekrönt: Yorkshire Tea

Die Marke „Yorkshire Tea“, die einen Stammplatz in unserem Sortiment hat, ist gerade mit dem renommierten „Good Housekeeping Food Award“ ausgezeichnet worden. Dieser Preis wird in verschiedenen Kategorien rund ums Essen und Trinken vergeben. Wir gratulieren und stoßen an „with a nice cup of tea“!

Good Housekeeping“ ist eine sehr traditionsreiche Zeitschrift (nicht nur) für Frauen, die neben Haushaltsführung und Kochen, Mode und Kosmetik, Haus und Garten auch viele politische und soziale Themen behandelt. Der Titel klingt deutlich braver, als das Blatt sich liest, wird aber sicher niemals geändert – denn er ist über 100 Jahre alt.  Bei den Food Awards stimmen die Leserinnen und Leser ab. Dass sie sich bei den „hot drinks“ gegen große Konkurrenz für „Yorkshire Tea“ entschieden haben, wundert uns überhaupt nicht, denn er schmeckt  so richtig englisch: dunkel, kräftig, malzig, wonderful. Der Hersteller, Taylors of Harrogate, ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, das auf nachhaltigen Anbau achtet und zu dem auch die berühmten „Bettys“-Tearooms in Yorkshire gehören. 

Hier geht´s zu unserem Yorkshire Tea.

Kaki aus Cornwall

Palmen, weißer Sand und laues Lüftchen: Cornwall hatte schon immer südländisches Flair. Nun hat die University of Exeter dem County subtropisches Klima attestiert und stellt in Aussicht, dass dort Nutzpflanzen wie Quinoa und Kakifrucht gut gedeihen könnten. Auch für den Tourismus  ist das erfreulich, denn Cornwall ist noch sonniger geworden.

Selten liest man Gutes zum Thema Klimawandel, aber die Grafschaft im Süden Englands profitiert von den Veränderungen. Als „subtropisch“ wird eine Gegend bewertet, in der es sieben Monate im Jahr nicht kälter aus zehn Grad wird. Die Uni hat ein Modell entwickelt, nach dem sie das Klima lokal  differenziert betrachtet, denn die Unterschiede sind auch auf kleinem Gebiet erheblich. An Südhängen wird es bis zu 15 Grad wärmer als in der Umgebung, Ähnliches gilt für Täler. In solchen Gegenden können auch Pflanzen gedeihen, die wir bisher nur aus exotischeren Gefilden kennen. Auch Devon profitiert teilweise. Schon heute wird in Cornwall Tee angebaut, wenn auch nicht im großen Stil.

Ein Nachteil der Temperaturentwicklung: Da es nur wenig Frost gibt, haben es Schädlinge leichter. Das muss, so warnen die Forscher, auf jeden Fall im Auge behalten werden.

Für die Briten, die momentan unter dem wackligen Pfund leiden, wird Urlaub zu Hause damit attraktiver denn je. Cornwall ist schon seit Jahren ihr Lieblingsreiseziel im Inland – weshalb wir Ausländer gut beraten sind, nicht unbedingt zur Hochsaison hinzufahren. Übrigens ist es dort im Herbst (Half-Term-Holidays Ende Oktober meiden) und sogar im Winter wunderschön, wir haben es getestet.

Let´s go glamping!

Zwei-Mann-Zelt, Gaskocher, Luftmatratze, Schlafsack. Ameisen. So ging Camping früher, und für viele (meist junge) Leute reicht das auch heute noch völlig aus. Am anderen Ende der Skala steht jedoch seit einigen Jahren das „Glamping“, das glamouröse Campen. In Großbritannien gibt es besonders viele Anbieter, die sich entweder komplett auf die Luxusvariante spezialisiert oder auf einem normalen Campingplatz eine Art VIP-Bereich eingerichtet haben.

Was Glamping genau ist, das liegt im Auge des Betrachters und in der Fantasie des Anbieters. Auf jede Fall muss der Glamper sein Zelt nicht selbst aufbauen, nein, es steht schon fix und fertig da und sieht wahlweise aus wie ein orientalischer Baldachin in der Art, wie Napoleon ihn liebte, eine mongolische Jurte oder eine Mini-Pagode. Auch mehr oder weniger feste Behausungen werden geboten: restaurierte VW-Busse aus den 1960ern oder glitzernde amerikanische Airstream-Wohnwagen, winzige Holzhäuschen, die „pods“, Schoten, genannt worden (der Begriff lässt auf gemütliche Enge schließen), Baumhäuser oder Schäferkarren – da lassen sich die Betreiber schon etwas einfallen. Der Gipfel des Luxus ist ein Privatbad mit eigener Toilette, da der Waschraum auf Campingplätzen ja meist nicht zu den beliebtesten Orten gehört. Manche Glampingplätze haben sogar komplett eingerichtete Küchen mit Aga-Herd, Heizung, Whirlpool…Dass dies alles mehr kostet als der Platz für ein Zelt mit Stromanschluss, versteht sich.

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