Barbour @ THE BRITISH SHOP - die Frühjahrskollektion 2017
THE BRITISH SHOP Heftmagazin Ausgabe Juni 2017
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Die feine englische Art - die neuesten Meldungen aus unserem Blog

Unbezahlbare Jane Austen

Jane Austen starb am 18. Juli 1817, nur 41 Jahre alt. Bis heute ist sie eine der berühmtesten Autorinnen der Welt, und ihre Romane zählen zu den Klassikern der Literatur. Um sie zu ehren, gibt die Bank of England eine mit Spannung erwartete Zehn-Pfund-Note heraus, die am 200. Todestag in der Kathedrale von Winchester der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Denn in der Kathedrale ist Jane Austen begraben.

Noch bevor die Banknote aus dem neuen, angeblich fälschungssicherem Kunststoffmaterial überhaupt erschienen ist, wird schon Kritik laut: Das Bildnis der Autorin sei geschönt. Seine Vorlage ist ein Gemälde von 1817, dem aber wiederum eine Zeichnung zugrunde liegt, die Janes Schwester Cassandra angefertigt hatte – diese Skizze gilt als das einzige zeitgenössische Porträt der Schriftstellerin. Das kurz nach dem Tod Janes vom Neffen in Auftrag gegebene Gemälde ist bereits optisch aufgepeppt, ihr von Krankheit gezeichnetes Gesicht sieht in Öl viel voller aus als auf der Zeichnung, hat keine Falten und keine Ringe unter den Augen.

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Goldstück Philip

Zu Ehren Prince Philips, der sich dieses Jahr nach über sieben Jahrzehnten öffentlicher Pflichten in den Ruhestand verabschiedet, hat die königliche Münzprägeanstalt Royal Mint eine Fünf-Pfund-Münze entworfen. Sie soll im August in Umlauf kommen, Vorbestellungen werden schon angenommen. Thronfolger Prince Charles war dieser Tage im Royal-Mint-Besucherzentrum in Llantrisant in Südwales, um beim Prägen der allerersten Gedenkmünze dabeizusein. Sie zeigt auf der Vorderseite seine Mutter, auf der Rückseite seinen Vater – so etwas hat nicht jeder! Die Münzen sind silber- und goldfarben mit einer speziellen glänzenden Politur.

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Es grünt so grün

Der englische Rasen hat Weltruhm: sattes leuchtendes Grün, sorgfältig gemäht, mit scharfen Kanten und im besten Fall einem eleganten Streifenmuster – das ist der Stoff, aus dem die Gartenträume sind. Und dies schon seit Jahrhunderten. Eine erste liebevolle Erwähnung einer Grasfläche, die – kurz geschoren – das Auge erfreut, findet sich in einem Aufsatz Sir Francis Bacons aus dem Jahr 1625. In diesem Essay, Titel „Of Gardens“, „Von Gärten“, beschreibt der Staatsmann und Philosoph sehr detailliert, was seiner Meinung nach zu einem idealen Garten gehört und was nicht (Springbrunnen ja, Teiche nein, um nur ein Beispiel zu nennen). Er nennt das Wort „lawn“ nicht, das sich übrigens von „land“ herleiten soll, sondern spricht nur von Gras. Trotzdem sieht man ihn beim Lesen sofort vor sich, den perfekten Rasen. Wie er allerdings zu Bacons Zeiten geschnitten wurde, entzieht sich unserer Kenntnis. Wahrscheinlich übernahmen Schafe den Job, und die Diener sammelten dann die Hinterlassenschaften ein … denn der Rasenmäher wurde erst 1830 in Großbritannien patentiert. Es ist einem Mr. Edwin Beard Budding zu verdanken, dass sich viele Männer bis heute keine Gedanken mehr machen müssen, was sie samstags vorhaben.

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