Telefon

Unseren Service erreichen Sie
Montag bis Freitag
von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter
(0848) 228 222

Unser Kundenservice

Die feine englische Art

Die feine englische Art

Gern schicken wir Ihnen sofort den aktuellsten Katalog per Post ins Haus. Füllen Sie hierzu einfach unser Bestellformular aus.

Jetzt Katalog bestellen

Unsere Kataloge sind immer ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und immer wieder Neues, Interessantes und Ungewöhnliches (eben typisch Britisches) zu entdecken!

Im Katalog blättern

Typisch britisch

Der Waistcoat

Diese Weste gehört traditionell zum dreiteiligen Anzug, macht jedoch auch solo eine gute Figur. Herren tragen einen "Waistcoat" meist passend zum Sakko, doch auch Damen können mit einer taillierten Weste ihr Outfit aufwerten.

Als "Erfinder" des Waistcoat gilt Charles II. von England. Er trug als Reaktion auf die dominante französische Mode eine weniger formelle und kürzere Weste unter einem längeren Mantel und erfand so ganz nebenbei den dreiteiligen Anzug, wie er später modern wurde. Die moderne, taillierte Form der Weste kam im 19. Jahrhundert auf und wurde populär, weil Prinz Albert – der Ehemann von Königin Victoria – sie trug. Inspiriert vom Reitsport trug der modebewusste Herr enge Westen, die seine Silhouette formten.

Für jeden Anlass die richtige Weste:

Praktisch, modisch oder traditionell? 

Je nach Saison machen Leinenweste, Cord- und Lederweste dem Klassiker Tweed-Weste Konkurrenz. Unifarbene Modelle aus luftigem Leinen oder ein Woll-Seide-Mix bringen den richtigen Stil in die Sommer-Outfits. Und modische Lederwesten finden nicht nur unter Trachtenliebhabern Anhänger. Last but not least gibt es im Outdoor-Bereich die beliebten Steppwesten. Outdoor-Westen wie die wasserabweisenden Steppwesten gehören für jeden Angler zur Standardausrüstung. Mit vielen praktischen Taschen und aus atmungsaktiven Materialien dürfen funktionale Outdoor-Westen bei diversen Aktivitäten in der Natur nicht fehlen. Entdecken Sie die Westen-Vielfalt bei THE BRITISH SHOP:

Wie ist der perfekte Sitz für eine Weste?

Die gute Nachricht zuerst: Westen machen schlank. Um den Effekt maximal auszunutzen, sollte der Waistcoat nicht zu eng sein. Es soll schließlich noch ein Hemd bzw. eine Bluse unter die Weste passen. Das Gilet sollte aber auch nicht zu locker sitzen. Gerade solo getragen wirken Sie in zu enger Weste korpulenter. Wenn Sie im Winter ein dickeres Hemd oder einen Pullover unter Ihrer Weste tragen wollen, ist es ratsam, sicherheitshalber eine Nummer größer im Online-Shop zu bestellen. Was beim Sakko gilt, ist auch für das Gilet zu beachten: lassen Sie den untersten Knopf immer offen. Länger als bis zum Hüftknochen sollte keine moderne Tweed-Weste reichen. Und lassen Sie die Finger von zu kurzen Westen. Bei ihnen besteht die Gefahr, dass am unteren Rand ein Stück vom Hemd hervorblitzt oder gar der Gürtel zu sehen ist. Bei der Wahl der richtigen Westen-Größe unterstützt Sie unser Größenberater.

Westen: Vom Adelsliebling zum Outdoor-Basic

Das feucht-nasse Wetter in Großbritannien machte die warmen Westen aus Wolle schnell auch beim nichtadeligen Volk beliebt. Denn die ärmellosen Westen sind eine perfekte Ergänzung zum Mantel und geben so Rücken und Nieren an kalten Tagen eine Extraportion Wärme. Das Gilet eignet sich auch als Jackenersatz für Tage, an denen eine Jacke zu warm ist. 

Heute gibt es neben den klassischen Anzugwesten oder Tweedwesten zahllose Varianten. Im Sommer besonders beliebt sind Leinenwesten. Dank der kühlenden Eigenschaften lässt sich so auch ohne Sakko ein stilvolles Sommer-Outfit verwirklichen. Moderne Lederwesten sind die perfekte Ergänzung für den Cabrio- oder Motorradausflug. Als Outdoor-Variante hat sich die Steppweste etabliert. Denn die ärmellosen Westen bieten gute Bewegungsfreiheit und sind dank ihrer Steppung ultraleicht. 

Jenseits der Anzugweste:

Stoffwesten richtig kombinieren

Klassische Tweed-Westen für Herren und Damen werden im Vereinigten Königreich zu vielen Anlässen getragen. Hierzulande sind Westen aus Tweed das Kleidungsstück für formelle Anlässe und tauchen meist in Kombination mit passendem Tweed-Sakko oder Anzug auf. 

Wer sich im Alltag stilvoll kleiden will, kann die Weste auch solo tragen. Mit der figurbetonten, auf Taille geschnittenen Damen-Weste zeigt Frau Stil und überlässt den Retro-Look mit "Harris Tweed"-Weste nicht nur den feinen Herren. Wollen Sie die Weste allein tragen, achten Sie unbedingt darauf, dass die Weste einen stoffgleichen Rücken hat.

Gareth Southgate, der Trainer der britischen Nationalmannschaft, hat mit seinen Westen bei der letzten WM 2018 bewiesen: Stoffwesten sind wieder modern und beliebt wie nie. Und lassen ohne Sakko mehr Spielraum für individuelle Looks.

Stilvoll unterwegs sind Sie mit klassischem Hemd oder Bluse. Tipp: Je auffälliger die Weste, desto dezenter sollte der Rest Ihres Outfits ausfallen. Kombinieren Sie karierte Westen mit einfarbigen Oberteilen. Ist die Weste in uni, können Sie auch Streifenshirts wie das Bretagne-Shirt von Saint James oder Wollpullover mit Streifenmuster dazu tragen.

Bei den Damen lässt sich die klassisch karierte Weste besonders vielfältig kombinieren. Ganz traditionell mit Blazer oder im Smart Casual Style mit einem Cape kombiniert beweist die Weste, wie wandlungsfähig und vielseitig Harris Tweed getragen werden kann.