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Peter Hase

Ein Kaninchen erobert die Welt

Beatrix Potter nutzte ihren Hasen Peter das erste Mal als Inspiration für eine Zeichnung in einem illustrierten Brief an Noel Moore, den fünfjährigen Sohn ihrer ehemaligen Gouvernante: „Ich weiß nicht, was ich schreiben soll, und so werde ich dir die Geschichte von vier kleinen Kaninchen erzählen“, schrieb sie 1893. Und erschuf damit eine zeitlose Figur, die auch heute noch zahlreiche Kinder und Erwachsene lieben.

Die junge Beatrix wuchs behütet im viktorianischen England auf. Ihre Eltern gehörten zur oberen Mittelschicht und förderten das künstlerische Talent ihrer Tochter mit  Zeichenunterricht. Reichlich Inspiration für die Motive der Peter-Hase-Geschichten erhielt Sie durch Besuche auf dem Landsitz ihrer Großeltern und durch eigene Haustiere. Die Potter-Kinder hatten fast einen eigenen Zoo: Hunde, Mäuse, Frösche, Eidechsen, Molche - und natürlich auch Kaninchen.

Von Bildern in Briefen zum eigenen Buch

Zuerst konzentrierte sich die spätere Kinderbuch-Schöpferin auf naturkundliche Illustrationen, aber in den 1890er-Jahren schrieb sie immer häufiger Bilderbriefe an die Kinder der weitläufigen Verwandtschaft und so auch an die Kinder ihrer ehemaligen Gouvernante. In den Briefen dokumentierte sie vor allem Tiere: So finden sich etwa eine Katze, die zwei Fische zu erhaschen versucht oder ein Esel, dessen Augen mit einer Schürze verbunden werden, damit man ihn auf eine Fähre führen kann. Die Gouvernante sammelte alle illustrierten Briefe und forderte Beatrix Potter im Jahr 1900 auf, daraus ein Kinderbuch zusammenzustellen. Sie entschied sich für Peter Rabbit und die Geschichte von 1893. Dazu musste sie allerdings die Handlung erweitern und zahlreiche neue Illustrationen ergänzen. Das fertige Buch mit den gesammelten Abenteuern bot sie insgesamt sechs Verlagen an. Doch keiner wollte das Risiko eingehen. Andere verlangten nach einem Text in Versen. So erschien im Jahr 1901 eine erste Auflage von 250 Exemplaren im Selbstverlag. Beatrix Potter verschenkte davon die meisten in der Bekanntschaft.

Vom Bilderbuch zur beliebten Hasenfigur

Im Jahr 1902 nahm allerdings der Verlag Frederick Warne & Company, der das Buch zunächst abgelehnt hatte, wieder Kontakt zur Autorin auf: Es fehlte an geeigneten Kinderbüchern im Sortiment. Beatrix Potter, als unverheiratete Frau nur beschränkt geschäftsfähig, musste die Verhandlungen über ihren Vater führen. Ihr lag vor allem daran, dass sie das Copyright an späteren Auflagen behalten konnte, dafür verzichtete Sie auch auf ein höheres Honorar. Sie wollte sich das Recht vorbehalten weitere Auflagen selbst herauszugeben, sollte das Buch kein Erfolg sein. Nach zähen Verhandlungen erschien dann im Oktober 1902 die erste Auflage mit 8.000 Exemplaren. Darum hätte sich Beatrix Potter keine Sorgen machen müssen. Ihr Hase war so beliebt, dass noch vor Auslieferung an die Buchläden alle Exemplare ausverkauft waren. Heute sind die 23 Bücher und die zahlreichen Produkte mit den wunderbaren Zeichnungen in mehr als 110 Ländern der Welt bekannt und nicht nur bei Kindern beliebt!

Peter Rabbit & Friends -

Kinderbuchklassiker aus UK

Mit „The Tale of Peter Rabbit” steht Beatrix Potter in einer Reihe mit anderen herausragenden Kinderbuch-Autoren und -Autorinnen der Jahrhundertwende: Zusammen mit „Alice im Wunderland“ (1865) von Lewis Carroll, „Peter Pan“ (1911) von J. M. Barrie, „Der Wind in den Weiden“ (1908) von Kenneth Grahame und „Psammy sorgt für Abenteuer“ (1902) von Edith Nesbit gehört „Peter Rabbit“ zu den Klassikern der phantastischen Kinderliteratur Großbritanniens. Mehrere Kinofilme und eine Zeichentrickserie sorgen außerdem für die anhaltende Beliebtheit des kleinen Häschen, das eigentlich ein Kaninchen ist.