Häufige Suchanfragen
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Der „London Look“ zeichnet sich durch eine meisterhafte Verbindung von Tradition, Exzentrik und Pragmatismus aus. Er ist nicht für den Laufsteg, sondern für das echte Leben in der Metropole gemacht und verbindet High Fashion nahtlos mit Streetwear. Dabei treffen oft zwei Extreme aufeinander: das klassische Understatement des Londoner Westens und die kreative, punkige Rebellion des Ostens.
Da das unberechenbare Wetter und der Windchill-Faktor große Herausforderungen darstellen, setzen Londoner auf funktionales Layering. Besonders wichtig ist dabei der Wechsel zwischen kühlen Außentemperaturen und der Hitze in der Londoner U-Bahn („Tube“). Um den „Boil-in-the-Bag“-Effekt zu vermeiden, werden atmungsaktive Naturfasern wie Wolle und Baumwolle gegenüber synthetischen Stoffen bevorzugt.
Um mühelos elegant zu wirken, folgen viele dem Prinzip der „Regel der Eins“. Dabei bildet ein einzelnes, besonderes Statement-Stück – etwa ein farbenfroher Schal oder eine ausgefallene Tasche – die Basis für ein ansonsten schlicht gehaltenes Outfit.
Bestimmte Kleidungsstücke sind unverzichtbare Eckpfeiler des britischen Stils. Dazu gehören wasserabweisende Trenchcoats, Wachsjacken, Chelsea Boots aus Leder und Strickmode in klassischen Farben. Diese Stücke sind nicht nur stilvoll, sondern auch langlebig und halten den Belastungen durch Regen, Wind und Straßenstaub stand.
Für 2026 zeichnet sich eine Abkehr von Fast-Fashion hin zu Langlebigkeit und bewusster Unvollkommenheit ab. Trends wie die „Quiet Outdoor“-Ästhetik setzen auf hochwertige Funktionskleidung aus Naturstoffen wie Filz und Cord, während gleichzeitig mutige Revivals wie „Indie Sleaze“ oder „Neo-Victorian“ (eine Mischung aus Bridgerton-Stil und Gothic) an Bedeutung gewinnen.
Wer London besucht, lernt schnell, dass der wahre Gegner der Garderobe nicht nur der Regen, sondern vor allem der Wind ist. In den Straßenschluchten der City oder an den Ufern der Themse verwandelt sich eine leichte Brise schnell in kräftige Böen, die jeden Regenschirm an seine Belastungsgrenze bringen. Hinzu kommt der berüchtigte „Windchill“-Faktor, der gefühlte 15 Grad wie kühle 8 Grad wirken lässt.
Die Londoner Lösung ist so einfach wie genial: Sie verlassen sich auf wetterfeste Kleidung und smartes Layering:

Gegen den thermischen Schock
Ein typischer Tag in London bedeutet oft einen radikalen Wechsel zwischen kühlen Außentemperaturen und der erdrückenden Wärme des öffentlichen Nahverkehrs. Besonders die älteren, tiefliegenden Linien der London Tube wie Central oder Bakerloo Line sind bekannt für ihre fehlende Klimatisierung und über Jahrzehnte gespeicherte Wärme. Eine dicke Daunenjacke führt schnell zum „Boil-in-the-Bag“-Effekt.
Die Lösung liegt im smarten Layering. Statt auf synthetische Stoffe setzten Londoner auf atmungsaktive Naturfasern wie Wolle und Baumwolle. Der Grobstrik-Rollkragenpulli unter dem Wollmantel wärmt draußen exzellent und bleibt dennoch atmungsaktiv, wenn es in der Tube wärmer wird. So gelangen Sie ohne Schwitzen ans Ziel.
London Style lebt von zwei Extremen, die sich auch geografisch verorten lassen. Während der Osten (Shoreditch, Hackney & Dalston) als Heimat kreativer Rebellen gilt, verkörpert der Westen (Kensington, Chelsea, Notting Hill & Fulham) einen Stil, der dem British Style und der Old Money Ästhetik am nächsten kommt. Hier stehen Understatement, Traditionsmarken und neutrale Farben im Vordergrund. Exzessives Layering, der Mix verschiedener Muster und Schnitte, sowie aus Vintage Mode und neuen Stücken kennzeichnet die Anti-Mode-Rebellen aus dem Londoner Osten.

Blickt man auf das Jahr 2026, so verstärkt sich die Sehnsucht nach wahrer Authentizität und bewusster Unvollkommenheit. An die Stelle von Fast-Fashion tritt die Wertschätzung für langlebige Stücke mit Charakter – eine klare Absage an die Wegwerfkultur. Das spiegelt sich auch im "Quiet Outdoor"-Trend wider: hochwertige, funktionale Kleidung aus Naturfasern wie Wolle, Filz und Cord in Verbindung mit der Landhaus-Ästhetik. Parallel dazu erleben zeitlose Klassiker wie die Wachsjacke, der Ledermantel, schmale Schals und Ballerinas ein Revieval.
Wer ganz mutig ist, versucht sich an den Trends des Indie Sleaze, einem Revieval der 2000er-Mode mit Vintage-, Grunge- und Punk-Elementen oder den Neo-Victorian der den Bridgerton-Stil mit Gothic Vibes verbindet.
